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Schulsozialarbeit
        

Allgemeines

 

Schulsozialarbeit (SSA) an der Hohenbergschule besteht seit Juni 1994. Die Projektfinanzierung endete im Mai 1999 und wurde durch eine Regelfinanzierung abgelöst. Der Landkreis Tübingen und die Stadt Rottenburg teilen sich die Finanzierung der SSA. Anstellungsträger der SSA an der Hohenbergschule ist das Diasporahaus Bietenhausen e.V.

Stelleninhaber/innen

Dagmar Leins (Dipl. Sozialpädagogin FH)

Stefan Schmeckenbecher (Politik, Pädagogik MA)

zu jeweils 50 %.

Grundsätzliches

SSA braucht die Freiwilligkeit und Akzeptanz der Schule, gehört aber organisatorisch nicht zur Schule dazu, sondern ist der Jugendhilfe angegliedert. Diese Orientierung an der Jugendhilfe bedeutet, dass SSA junge Menschen in ihrer Entwicklung fördern und dazu beitragen soll Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Dies ist zu erreichen mit Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) und ist zu verstehen als gemeinwesenorientierte Jugendhilfe an der Schule als Ergänzung zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule.

Aufgaben und Ziele

SSA versteht sich als Bindeglied zwischen Schule, Jugendhilfe und Gemeinwesen. SSA richtet sich an SchülerInnen und ihre Familien, sowie an LehrerInnen und an alle am Schulleben direkt oder indirekt Beteiligten. SSA bietet Hilfestellungen beim Aufbau und der Stabilisierung von Eigenverantwortung, Selbständigkeit und sozialer Kompetenz.

Für die Praxis bedeutete das immer wieder die Gewichtung der Arbeitsfelder neu zu überdenken, um so auch auf neue Entwicklungen in der Schule und die Interessenslagen der am Schulleben Beteiligten reagieren zu können.

Schule ist eine wichtige Erziehungsinstanz und ein wichtiger Lebens- und Lernraum. Sozialarbeit an der Schule ist eine sinnvolle Ergänzung zur Schulpädagogik, da sie sich an der gesamten Lebenslage junger Menschen und ihren Familien orientiert. SSA wirkt dabei hauptsächlich auf drei Ebenen:

1. Prävention: SSA leistet durch Unterstützung der Entwicklungsprozesse der Kinder und Jugendlichen vorbeugende Arbeit und kann damit das Auftreten von sozialen und psychischen Auffälligkeiten verhindern.

2. Intervention: SSA bietet bereits sehr frühzeitig Hilfestellung bei der Lösung von Problemen an, dabei verbessert sie die Kompetenzen der Kinder, Jugendlichen und Eltern.

3. Koordination: SSA übernimmt die fachliche Abklärung und Abstimmung von Maßnahmen
und leitet bei Bedarf an andere Fachdienste weiter.
SSA bietet somit eine wichtige Chance, Probleme von Ki-u-Ju und deren Familien frühzeitig zu erkennen und angemessen auf die Schwierigkeiten zu reagieren, bevor Konflikte in der Schule eskalieren.

E-Mail-Adresse der Schulsozialarbeit:

schulsozialarbeit.hohenberg@diasporahaus.de

 Telefon: 07472 / 281028

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: Frontpage@hbs.tue.bw.schule.de 
Stand: 08. März 2009